Wie ich mich am Ende der Welt in Nordhausen verlaufen habe.

Die Geschichte zum Bild: Zum Glück habe ich Freunde die keine Hemmungen haben, in die entlegensten Ecken Deutschlands zu ziehen! Dieses Bild entstand in den vergangenen Wochen in Nordhausen.

Nordhausen… ich helfe euch auf die Sprünge: das liegt irgendwo im nirgendwo, in der Mitte Deutschlands, in Thüringen, im Vorland des Harz. Und es ist wirklich nett dort. Nicht so schön wie in Potsdam oder anderen Städten der Hochkultur, aber durchaus gemütlich.
Ich war als Umzugshilfe aktiv, aber noch bevor ich irgendwelche Umzugskartons zu Gesicht bekam, wurde mir eine viel schwerere Aufgabe zu Teil. Sie bestand darin, Thüringer Bratwürste für alle zu besorgen. „Ok. Kein Problem. Bekomm ich hin. Ich bin Thüringerin – immer der Nase nach, sollte doch funktionieren.“ – Denkste! – Ohne eine Ahnung, wo ich welche herbekommen könnte, irrte ich durch die Straßen Nordhausens. Mit ein bisschen Hilfe der wirklich netten, einheimischen Bevölkerung, fand ich nach über 45 min!!! auch endlich Bahnhof, Innenstand und die heiß-ersehnte Bratwurst. Den Rückweg bewältigte ich in 10 Minuten – einfach die Straße runter. Die Kartons waren schon alle in die Wohnung getragen und ich hoffe bis heute inständig, dass wenigstens allen die Bratwurst geschmeckt hat.

Die Lektion: Unterschätze niemals eine Kleinstadt, man kann sich ÜBERALL verirren. Mit einer Bratwurst in der Hand ist aber zumindest bei mir, fast jeder Schmerz vergessen.


Liebe Freundin, ich wünsche dir heute einen wundervollen ersten Arbeitstag. Ich hoffe, du hast schon deinen Urlaubsantrags-Zettel vorbereitet, damit wir weitere lustige Reiseerlebnisse miteinander teilen können. Kleiner Drei!

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Showing 2 comments
  • Simon
    Antworten

    Für mich gesprochen: Die Thüringer hat geschmeckt! Danke ^^

    • Anett Ring
      Antworten

      <3 Das freut mich! Dann hat sich meine Irrtour durch Nordhausen ja gelohnt!

Ich freue mich auf dein Feedback!

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